
Ballsport: ohne Verletzung durchs Spiel
Fussball, Handball, Volleyball, Basketball, Unihockey oder Tennis: Ballsport hat in der Schweiz unzählige Fans. Es passieren aber auch immer wieder Unfälle.
Ballsport ist beliebt und spricht die ganze Bevölkerung an – von der jungen Turnierspielerin bis hin zum älteren Plauschspieler. Nach Feierabend oder an den Wochenenden füllen sich in der Schweiz die Sportplätze und Turnhallen. Im Fussball gibt es z. B. über 340'000 lizenzierte Spielerinnen und Spieler, im Tennis gibt es über 160'000 Klubmitglieder und beim Basketball sind über 22'000 Spielerinnen und Spieler lizenziert. Hinzu kommen unzählige Plausch- und Gelegenheitsspielerinnen und -spieler.
Die verschiedenen Disziplinen haben einen gemeinsamen Nenner: Sie sind anspruchsvoll und herausfordernd. Neben technischen und taktischen Fähigkeiten braucht es dazu auch Kraft, Ausdauer und Koordination.
Die fünf wichtigsten Tipps:
Gut vorbereitet starten
Sichere Trainings und Wettkämpfe beginnen mit gezieltem Aufwärmen: Dazu gehören Mobilisierung, Aktivierung der Rumpfmuskulatur sowie Stabilisationsübungen für die Gelenke. Das gilt auch für Ersatzspielerinnen und Ersatzspieler: Wer sich vor dem Einwechseln noch kurz aufwärmt, verkraftet Belastungsspitzen besser.
Clever trainieren
Um Verletzungen vorzubeugen, gehören Übungen für Gleichgewicht und Kräftigung der Muskulatur dazu – und zwar ein- bis zweimal pro Woche. Dabei gilt: Qualität vor Intensität. Zusätzlich senken regelmässige Pausen, ausreichend Flüssigkeit und eine angepasste Trainingsbelastung das Verletzungsrisiko.
Richtig ausgerüstet
Das Outfit macht den Unterschied – nicht nur im Stil, sondern auch in der Sicherheit. Schuhe mit festem Halt, rutschfesten Sohlen und Stossdämpfung gehören dazu, ebenso wie Knie- und Schienbeinschoner, Knöchelschutz und eine sporttaugliche Schutzbrille. Wer im Tor steht, trägt Verantwortung – und die komplette Ausrüstung mit Helm.
Rund ums Spielfeld
Trocken und rutschfest: So bleibt das Spielfeld sicher. Herumliegende Bälle immer gleich wegräumen. Genauso wichtig ist der eigene Zustand, denn Müdigkeit verlangsamt Reaktionen und erhöht die Fehlerquote. Darum gilt: Auf genügend Schlaf vor Training und Wettkampf achten und bei Anzeichen wie Konzentrationsabfall oder unsauberen Bewegungen rechtzeitig pausieren.
Sicher zurück ins Spiel
Nach einer Verletzung braucht der Körper Zeit; sonst drohen Rückfälle. Die Checklisten «Return to Play» helfen bei der sicheren Rückkehr aufs Spielfeld. Ergänzend empfiehlt sich ein zusätzlicher Schutz wie eine Stütze oder ein Tape, bis Stabilität, Kraft und Kontrolle wiederhergestellt sind.
Sensibilisieren Sie Ihre Mitarbeitenden zum Thema «Ballsport»
Die BFU bietet ein SafetyKit zum Thema «Damit der Spielspass nicht im Spital endet» an. Darin enthalten ist ein A3 Plakat zum Aufhängen, Präventionstipps zum Verteilen inklusive Hot-/Cold-Pack und eine Powerpoint-Präsentation zum Zeigen.
Gratis zu bestellen resp. herunterzuladen sind die Einsatzmittel unter http://www.safetykit.bfu.ch .

