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Ohne Unfall auf den Berg und wieder zurück

Beim Wandern in den Bergen kommt es jedes Jahr zu schweren Unfällen – in rund 40 Fällen mit tödlichem Ausgang. Die meisten Unfälle passieren, weil Wandernde ausrutschen, stolpern oder stürzen. Am grössten ist das Risiko beim Abstieg, denn er ist körperlich anspruchsvoll und die Müdigkeit nimmt zu. 

Deshalb machen die bfu – Beratungsstelle für Unfallverhütung und ihre Partner mit einer Kampagne auf die Gefahren des Abstiegs aufmerksam.

Wanderungen sind beliebt: Fast die Hälfte der Schweizer Bevölkerung ist in der Freizeit gerne zu Fuss unterwegs. Jedes Jahr kommt es dabei zu mehr als 20'000 Unfällen, rund 40 davon enden tödlich. Wer in den Bergen wandert, muss in zwei unterschiedlichen Disziplinen fit sein: im Auf- und im Abstieg. Studien aus dem Alpenraum zeigen, dass rund zwei Drittel der Unfälle beim Abstieg passieren.

Abstieg ist der anspruchsvollere Teil

Warum Wandernde den Abstieg nicht unterschätzen sollten, erklärt bfu-Bergsportspezialistin Monique Walter: «Das Risiko, dass man ausrutscht oder stolpert, ist beim Abstieg grösser, weil der Bewegungsablauf koordinativ anspruchsvoller ist als beim Aufstieg. Auch die Muskeln werden stärker beansprucht – zudem ist man beim Abstieg oft bereits müde und die Konzentration lässt nach.»

Wandernde haben ein kleineres Unfallrisiko, wenn sie

  • für den Abstieg genügend Zeit- und Kraftreserven einplanen.
  • das Tempo drosseln und Pausen einlegen.
  • die Füsse kontrolliert aufsetzen.
  • Schläge reduzieren, indem sie aktiv abbremsen oder Stöcke benützen.
  • für den Abstieg allenfalls die einfachere Variante wählen oder mit der Bahn ins Tal fahren.

Die bfu bietet ein Safetykit zum Thema Wandern an. Darin enthalten ist ein A3 Plakat zum Aufhängen, ein Mikrofasertuch mit Präventionstipps zum Verteilen, ein kurzes Video und eine Powerpoint-Präsentation zum Zeigen.

Gratis zu bestellen resp. herunterzuladen sind die Einsatzmittel unter www.safetykit.bfu.ch

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