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Grippeimpfung im Betrieb 2019

Die Grippe (Influenza A- und Influenza-B-Viren) ist eine akute Infektionskrankheit und eine ernstzunehmende Erkrankung, deren mögliche Folgen und Komplikationen oft unterschätzt werden. So ist zum Beispiel erwiesen, dass das Risiko für einen Herzinfarkt während der ersten Erkrankungswoche um ein Mehrfaches erhöht ist. Von schwereren Folgen der Grippe sind keineswegs nur Kinder und ältere Menschen betroffen, sondern auch viele gesunde Arbeitnehmende zwischen 16 und 65 Jahren. In der Grippe-Saison gehen etwa 10 bis 12 % aller Fälle von Arbeitsunfähigkeit auf das Konto der Influenza.

Übertragungsweg

Vor allem in geschlossenen Räumen wird das Grippe-Virus durch Niesen und Husten leicht von Person zu Person übertragen. Noch bevor die Grippe überhaupt ausbricht, können andere Menschen am Arbeitsplatz, in der Familie oder im Bekanntenkreis angesteckt werden. Auch Menschen, die zwar mit dem Grippe-Virus infiziert sind, sich aber nicht krank fühlen, können das Virus auf andere Personen übertragen. Dies ist insbesondere ein Problem für Risikopersonen wie alte Menschen oder Personen mit einer Grunderkrankung. Aber auch für Kinder ist eine Grippe-Erkrankung belastend und für die Eltern bedeutet es Arztbesuche, schlaflose Nächte und Fehlzeiten im Betrieb.

Symptome

Typisch für die Grippe ist ein plötzlicher Ausbruch der Erkrankung. Symptome sind hoher Fieberanstieg, Husten, Schnupfen und Halsschmerzen sowie Schüttelfrost, Muskel- und Gliederschmerzen. Später können weitere Symptome wie Kopfschmerzen, Lymphknotenschwellung oder Schweissausbrüche dazukommen.

Krankheitsverlauf

Patienten, bei denen die Grippe ohne Komplikationen verläuft, genesen innerhalb von 1 bis 2 Wochen nach Infektionsbeginn. Sie fühlen sich jedoch noch einige Wochen lang abgeschlagen und ihre Leistungsfähigkeit ist stark eingeschränkt.

Die Krankheit ist nicht ungefährlich. Komplikationen wie Stirnhöhlen- und Mittelohrentzündungen, Bronchitis, Lungenentzündungen und Kehlkopfentzündung können auftreten. Bestehende Krankheiten wie Asthma oder Zuckerkrankheit können sich stark verschlimmern. In der Schweiz sterben jedes Jahr zwischen 400 und 1'000 Personen der Gesamtbevölkerung an den Folgen der Grippe. 1’000 bis 5’000 Personen werden aufgrund einer Grippeerkrankung ins Spital eingeliefert.

Schutz durch Impfen

Die Impfung stellt den besten Schutz gegen die Grippe dar. Das Erkrankungsrisiko wird deutlich reduziert. Kommt es trotzdem zu einer Erkrankung, so wird der Verlauf stark abgemindert.

Die Zusammensetzung des Impfstoffs wird jedes Jahr nach den Empfehlungen der WHO1) angepasst. Die von uns verwendeten Impfstoffe bestehen aus hochgereinigten Grippevirus-Antigenen gemäss den Empfehlungen für die nördliche Hemisphäre, Saison 2019/20. Geimpft werden die Stämme A/Brisbane (H1N1), A/Kansas (H3N2), B/Puket, B/Colorado.

Wichtig zu beachten

Der Grippeimpfstoff ist nur gegen Grippeviren (Influenza A und B), jedoch nicht gegen alle anderen im Winter zirkulierenden Erkältungsviren wirksam.

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