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Psychische Gesundheit und Beschäftigung: OECD-Empfehlungen

Psychische Krankheiten führen zu grossem Leid bei den Betroffenen und ihrem Umfeld. Zusätzlich stellen sie ein ernstzunehmendes volkswirtschaftliches Problem dar. Die OECD hat sich mit der Problematik befasst und empfiehlt der Schweiz ein Bündel von Massnahmen. Eine zentrale Empfehlung fordert verstärkte Bemühungen am Arbeitsplatz in Bezug auf Prävention und Fehlzeitenmanagement zur Erhaltung der Arbeitsfähigkeit.

Aus Sicht der OECD sind die Arbeitgeber nicht optimal für den Umgang mit psychisch erkrankten Arbeitnehmern gerüstet. So bestehen z.B. in Sachen Krankheitsmonitoring und Vorgehensweisen grosse Unterschiede zwischen den Betrieben. Die OECD macht folgende Empfehlungen für die politischen Entscheidungsträger der Schweiz:

  • Den Arbeitgebern adäquate Instrumente und Unterstützung zur Verfügung stellen, damit psychische Risiken am Arbeitsplatz angegangen werden können.
  • Arbeitsplatz-Output überwachen (z.B. Personalfluktuation und krankheitsbedingte Abwesenheiten) anstatt den Input (z.B. Arbeitsbedingungen)
  • Finanzielle Anreize für Arbeitgeber stärken durch vermehrte Einführung von erfahrungsbasierten Versicherungsprämien.
  • Die Anerkennung von psychsichen Krankheiten als Berufskrankheiten in Erwägung ziehen.

 

Quelle: OECD Forschungsbericht Nr. 12/13

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