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Life Coach – persönliche Unterstützung? mit Fingerspitzengefühl

Das Leben hält für uns alle immer wieder Veränderungen bereit. Die einen beflügeln uns, andere fordern uns heraus. Manche Herausforderungen meistern wir ganz allein, bei manchen brauchen wir Unterstützung. Bei wem kann man Hilfe erfragen und wer ist am kompetentesten beim entsprechenden Thema?

Vielleicht kann das private Umfeld weiterhelfen, vielleicht der Arbeitgeber? – vielleicht wäre man aber auch einfach froh um eine neutrale Person, die einem mit professionellem Rat und Tat durch die schwierige Situation begleitet. Dann kann ein Life Coach die richtige Wahl sein.

Anhand des nachfolgenden Erfahrungsberichts stellen wir Ihnen die Tätigkeit eines Life Coaches durch unsere Case Managers vor. Sie sind mit ihrer spezifischen Ausbildung und Erfahrung in Krisensituationen bestens für solche Begleitungen gerüstet.

Der Verlust eines geliebten Menschen ist nie einfach, auch nicht, wenn eine Krankheit vorher ging und dadurch eine Art Vorbereitung auf den Abschied vom geliebten Menschen erfolgen kann.

Herr Maurer (Name verändert) war von AEH bereits zu Beginn seiner schweren Erkrankung im Rahmen eines Case Management hinsichtlich der beruflichen Reintegration unterstützt und begleitet worden. Damals bestand die berechtigte Hoffnung, dass sich der Gesundheitszustand von Herrn Maurer durch medizinische Behandlungen soweit stabilisiert würde, dass eine Rückkehr in die Erwerbstätigkeit realistisch war. Leider kam es anders: die Case Managerin wurde durch den Arbeitgeber von Herrn Maurer informiert, dass er verstorben war. Die Witwe sei sehr verzweifelt und fühle sich all den anstehenden administrativen und rechtlichen Aufgaben nicht gewachsen.  Gemeinsam mit dem Arbeitgeber? wurde vereinbart, dass Frau Maurer im Rahmen eines Life Coachings bei den nächsten notwendigen Schritten unterstützt und begleitet würde.

Der Life Coach setzte sich mit Frau Maurer telefonisch in Verbindung und vereinbarte auf den nächsten Tag eine erste gemeinsame Besprechung. Das Ziel dieser Besprechung war zu erfahren, welche Schritte die Witwe bisher unternommen hatte und die Begleitung zum zuständigen Bestattungsamt, um die Bestattungsart und den Bestattungsort zu besprechen. Bei dieser ersten Besprechung war es der Witwe verständlicherweise ein grosses Anliegen über ihren verstorbenen Gatten zu erzählen und ihre Erzählungen waren verständlicherweise oft durch Trauer unterbrochen. Es erforderte grosses Fingerspitzengefühl Frau Maurer nicht zu drängen und gleichzeitig die notwendigen Schritte einzuleiten. Unter Begleitung des Life Coaches wurde die Abdankung und Bestattung organisiert, die Urne ausgewählt sowie Todesanzeige und Danksagungen besprochen.

Der im nahen Ausland lebende Sohn des Verstorbenen (aus erster Ehe) wurde durch die Witwe kontaktiert und über das Datum der Bestattung informiert. Die Bestattung würde im familiären und engsten Umfeld stattfinden.

Wieder zurück in der Wohnung war es Frau Maurer ein grosses Bedürfnis sich um erste administrative Themen zu kümmern. Gemeinsam wurde die vom Life Coach mitgebrachte Check-Liste, was im Todesfall alles zu tun ist, besprochen und erste Schritte notiert. Der Life Coach nahm wahr, dass ein zweites Gespräch nötig war, da die Witwe durch den Behördengang sehr erschöpft war. Es wurde ein Termin auf den übernächsten Tag vereinbart, wo auch der Sohn anwesend war.

In dieser Besprechung wurde mit Hilfe des Sohnes und anhand der Check-Liste konkret aufgelistet, wo überall der Tod des Ehegatten mitgeteilt werden muss (Bank, Krankenkasse, Versicherungen (AHV/IV, BVG und weitere) Telefonie, Post, Strassenverkehrsamt, Liegenschaftenverwaltung usw.). Es wurde geklärt, wo welches Formular benötigt wurde.

Bezüglich des Nachlasses hatte der Verstorbene ein rechtsgültiges Testament verfasst. Frau Maurer und der Sohn des Verstorbenen hatten bereits vereinbart, dass kein externer Erbenvertreter beauftragt werden sollte und die Regelung des Nachlasses werde gemeinsam durchgeführt werde. Der Sohn erhielt durch den Life Coach zusätzliche Adressen und Anlaufstellen, sollten sich zu einem späteren Zeitpunkt weitere Fragen ergeben.

Der Life Coach verabschiedete sich und es blieb das Gefühl, einem trauernden Menschen in einer sehr schweren Zeit Unterstützung geboten zu haben. Ungefähr drei Wochen später meldete sich die Witwe per Telefon beim Life Coach und bedankte sich für die einfühlsame, stützende und doch führende Art und Arbeit des Life Coachs.

 

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