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Sicherheit: auch in der Freizeit

Kein Mensch ist nur Arbeitnehmender. Wir alle gehen in unserer Freizeit verschiedensten Tätigkeiten nach. Wir bewegen uns im Strassen-verkehr, ob zu Fuss oder mit einem Fahrzeug, manche haben einen Garten, betätigen sich als Heimwerker oder spielen regelmässig Fussball, sehr viele fahren im Winter Ski oder Snowboard. In den Ferien gehen wir tauchen oder wandern, wir fahren leidenschaftlich Motorrad oder schwingen uns in jeder freien Minute aufs Mountainbike. Und schliesslich verbringen wir eine nicht unerhebliche Zeit in den eigenen vier Wänden.

Doppelt so viele NBU wie BU

Leider kommt es immer wieder vor, dass Menschen sich bei diesen Tätigkeiten verletzen. Nicht immer sind die Folgen der Unfälle schwer, jedoch häufig schwer genug, dass die Angestellten vorübergehend der Arbeit fernbleiben müssen. Jährlich betrifft das eine halbe Million Arbeitnehmende. Das sind rund doppelt so viele wie jene, die sich während der Arbeit verletzen. Die sich daraus ergebenden Absenzen verursachen für die Betriebe erhebliche Kosten und oft einen beträchtlichen administrativen Mehraufwand.

Prävention Privatsache?

Zwar denken viele Unternehmer, die Verhütung von Freizeitunfällen sei eine reine Privatsache, in die sich der Arbeitgeber nicht einzumischen habe. Tatsächlich aber haben diese Unfälle sehr konkrete Auswirkungen auf den Betrieb. Fällt ein Angestellter für eine gewisse Zeit aus, muss der Betrieb umdisponieren, er muss Ersatzkräfte suchen und einarbeiten, die Arbeit verzögert sich, was zu Terminschwierigkeiten führen kann, Zeitpläne werden nicht eingehalten, Lieferungen verspäten sich. Im schlimmsten Fall leidet das Image der Unternehmung. Arbeitgeber haben also durchaus auch ein handfestes ökonomisches Interesse daran, zur Verhütung von Nichtberufsunfällen  beizutragen.

Erfolge dank Unfallverhütung

Untersuchungen zeigen, dass sich durch längerfristige Präventionsprogramme die Absenztage um beinahe 30 Prozent senken lassen. Doch die Verhütung von Nichtberufsunfällen ist eine anspruchsvolle und alles andere als triviale Aufgabe. 
Der bfu liegt viel daran, den Betrieben, die sich für die Sicherheit ihrer Angestellten auch in der Freizeit einsetzen wollen, ein möglichst attraktives und praxistaugliches Dienstleistungsangebot zur Verfügung zu stellen. Wenn ein Unternehmen für seine Angestellten eine echte Sicherheitskultur schaffen und pflegen will, sollte es nämlich nach Kräften unterstützt werden. Davon profitieren nicht nur die Arbeitnehmenden, die ihre Freizeit unbeschwerter gestalten können, sondern auch der Betrieb, der die unfallbedingten Absenzen und die damit verbundenen Kosten reduziert und zudem zeigen kann, dass ihm die Gesundheit der Mitarbeitenden ein Anliegen ist.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.bfu.ch

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