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Wirksame Massnahmen gegen den Mitarbeiterstress

Stress gehört zu unserem täglichen Leben. Auslöser von Stress finden sich deshalb auch in unserem Arbeitsleben. Je nach deren Häufigkeit und den eigenen Möglichkeiten zum Umgang mit Stress werden wir dadurch positiv aktiviert oder leiden unter den Folgen. So fühlte sich 2016 jeder vierte Erwerbstätige in der Schweiz gestresst und erschöpft. Die Arbeitgeber kostet dies hochgerechnet 5.7 Mrd. CHF durch Produktivitätseinbussen und Ausfälle, wie Gesundheitsförderung Schweiz kürzlich gemeldet hat.

Sie überlegen sich, etwas gegen Stress in Ihrem Betrieb zu unternehmen? Die Frage ist nun, welche Möglichkeiten es gibt und welche davon am Besten für Ihren Betrieb geeignet sind: Achtsamkeitsübungen, Resilienztraining, Yogakurse, Ruheraum – die Auswahl ist umfangreich. Wichtig ist daher, sich zu überlegen, auf welcher Ebene interveniert werden soll.

Es gibt grundsätzlich drei Handlungsfelder, um Stress zu bekämpfen:

  • Der Stressor an sich - der Stressauslöser kann beruflicher oder privater Natur sein, z.B. dauernde Unterbrechungen bei der Arbeit, Streit mit dem Nachbarn.
  • Die Stressreaktion - diese erfahren wir am eigenen Körper und in unserem Denken, Fühlen, Verhalten, z.B. "platzt uns der Kragen" oder die Pulsfrequenz erhöht sich.
  • Die eigene Einstellung oder Bewertung gegenüber dem Stressor - z.B. wie wichtig eine bestimmte Situation für mich als Person, und fühle ich mich in der Lage, die Situation zu bewältigen.

Reduktion Stressoren

Stressoren stammen häufiger aus dem Arbeits- als aus dem Privatleben. Deshalb sollte ein erster Ansatz sein, die Stressoren im Betrieb zu erkennen und zu beseitigen. AEH unterstützt Sie beim Aufdecken der Belastungen in Ihrem Betrieb und bei der Erarbeitung von Massnahmen zum Abbau der Stressoren (siehe auch Beitrag zu Workshop ABS Gruppe). Die Erarbeitung und Umsetzung von Massnahmen sollte dabei möglichst zeitnah erfolgen, da die betriebliche Umsetzung sonst in der heutigen schnell getakteten Arbeitswelt oft scheitert.

Förderung der regenerativen Kompetenz

Wenn wir uns im Stress befinden, kommunizieren wir schlechter, machen mehr Fehler, es passieren mehr Unfälle und anfallende Aufgaben lassen sich dadurch noch weniger bewältigen. Im Rahmen einer Stressmanagement-Schulung lernen Mitarbeitende, Warnsignale für Stress bei sich selber zu erkennen und geeignete Entspannungsmethoden anzuwenden. Ein gutes Mittel zum Spannungsabbau ist zum Beispiel die Progressive Muskelrelaxation nach Jacobson.

Förderung der mentalen Kompetenz

„Wir werden nicht so sehr von den Dingen selbst beunruhigt als vielmehr von den Meinungen und Beurteilungen, die wir darüber haben.“
Epiktet, 1. Jh. n. Chr.

Am Wirksamsten zur Vermeidung von negativen Stressfolgen ist die persönliche Veränderung von Einstellungen und Bewertungen (kognitive Umstrukturierung). Dies stellten Richardson und Rothstein* in ihrer Metastudie zum Thema Wirksamkeit von Stressinterventionen fest. Mittels Techniken wie dem Reframing, dem Entkatastrophisieren oder zeitlicher Relativierung lernen hier die Erwerbstätigen, Stress auslösende Situationen neu zu bewerten und erleben diese so als weniger belastend.

AEH unterstützt Ihr Unternehmen gerne mit massgeschneiderten Workshops und Analysen zum Thema Stress. Weitere Informationen finden Sie unter: www.aeh.ch/de/corporate-health/p/produkte/psychosoziale-risiken-und-stress-am-arbeitsplatz.

*Effects of Occupational Stress Management Intervention Programs: A meta-Analysis. Richardson K.M., Rothstein H.R. Journal of Occupational Health Psychology. 2008, Vol. 13, No. 1, 69 – 93.

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